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Queer und Hockey

Warum braucht es einer Seite zum Thema "Queer" im Hockey? Weil wir uns ein weltoffenes auf Gleichberechtigung ausgerichtetes Miteinander im Hockeysport wünschen, in dem Vielfalt als Chance gesehen wird. Dazu gehört es auch Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind und besonders Kinder und Jugendliche nicht nur dabei zu unterstützen, das Hockeyspielen zu erlernen, sondern vor allem auch sie bei der Entfaltung ihrer Potentiale oder dem Finden ihrer Identität zu begleiten.

Der Begriff "queer" wird heute häufig als Selbstbezeichnung vor allem von Menschen gebraucht, die ihre Identität als "außerhalb der gesellschaftlichen Norm" ansehen. Auf dieser Infoseite zum Thema "queer" wollen wir für Spieler*innen, Trainer*innen aber auch Eltern Informationen bereitstellen, die zu mehr Verständnis und Handlungssicherheit auf und neben dem Platz führen.

Trans- und Interpersonen im Hockey

Seit März 2021 gibt es in der Spielordnung des DHB verankert, eine Richtlinie zur Vergabe des Spielrechts für trans-und intergeschlechtliche Menschen.

Wir haben schon vor einigen Jahren im Kontakt mit unseren Landesverbänden festgestellt, dass es hilfreich wäre, eine feste Regelung für den Umgang mit Trans- oder Inter-Jugendlichen in Bezug auf die Spielberechtigung für den jeweils gewünschten Spielbetrieb zu haben. Die Landesverbände haben bis vor Kurzem, oft auch in Abstimmung mit uns, auf Antrag Einzelfallentscheidungen gefällt. Dadurch konnten die Kinder und Jugendlichen dann im gewünschten Spielbetrieb teilnehmen, mussten dies aber jedes Jahr immer wieder neu beantragen. 
Über die BundesNetzwerktagung (https://gleichstellung.dosb.de/themen/queerer-sport) an der wir als Hockeyjugend seit Start in 2018 teilnehmen, haben wir Kontakt zu Jessica Tschitschke vom Berliner Fußballverband bekommen, die dort bereits eine Regelung für den Berliner Spielverkehr implementiert hatte. Auf Basis der Regelung, aber um einiges vereinfacht und somit an die Bedürfnisse im Hockey angepasst, haben wir dann unsere eigene Regelung mit Unterstützung des Spielordnungsausschusses des DHB auf den Weg gebracht (DHB SPO §20 (5)).
Unser Motto ist „Jeder Mensch soll Hockey spielen können, egal welcher geschlechtlichen Identität“. Dies bedingt auch, dass ein Ausgrenzen von trans- und intersexuellen Menschen vorgebeugt werden muss. Es wird mit jedem Menschen gleich umgegangen egal ob Trans-Mädchen, Trans-Junge oder Intergeschlechtlich.
Wir gehen davon aus, dass in einer Mannschaftssportart, die sich durch ein komplexen Anspruch an diverse Fähigkeiten auszeichnet, auf Basis der erwarteten Fallzahlen, keine Wettbewerbsverzerrungen auftreten werden.
Unser Ziel ist es, dass Hockey für alle fair ist, deshalb stand bei allen Regelungen der faire Wettkampf für alle Spieler*innen im Vordergrund.

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