Good Governance – Grundsätze guter Verbandsführung

Der DHB beachtet die Grundsätze guter Verbandsführung (Good Governance). Er hat dazu Good-Governance-Grundsätze formuliert, die zusammen mit dem Ethik-Code des DHB die normative Grundlage bilden, um dem Anspruch des DHB gerecht zu werden, die zur Verfolgung der Verbandsziele notwendige Verbandssteuerung und das Verbandshandeln an ethischen Maßstäben auszurichten.

Die ethischen Maßstäbe orientieren sich dabei stets an den vier Prinzipien von Good Governance: 

  1. Integrität 
  2. Verantwortlichkeit und Rechenschaftspflicht 
  3. Transparenz 
  4. Partizipation und Einbindung 

Die Good Governance-Grundsätze sind verbindliche Regelungen für alle ehrenamtlichen Funktionsträger*innen (z.B. Mitglieder des Präsidiums) und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen des DHB.

Präsidium und Vorstand werden in Fragen der guten Verbandsführung durch die DHB Ethik-Kommission beraten.

Die Ethik-Kommission besteht aus drei ehrenamtlichen Mitgliedern, davon einem*r Vorsitzenden, einem*r stellvertretenden Vorsitzenden und einem weiteren Mitglied. Die Mitglieder der Ethik-Kommission, die vom Bundestag für die Dauer von vier Jahren gewählt werden, sind unparteilich und unabhängig. 

Die Ethik-Kommission leitet z.B. Untersuchungen bei Anhaltspunkten für oder Hinweisen auf Verstöße gegen die Grundsätze einer guten Verbandsführung, 

Darüber hinaus hat sich der Deutsche Hockey-Bund der Zentralen Hinweisstelle des DOSB angeschlossen. Die Zentrale Hinweisstelle wird als unabhängige Stelle tätig, die interne und externe Hinweise, auch in anonymisierter Form, auf Gesetzes- und Regelverstöße beim DHB unter Wahrung der anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht entgegennimmt. Sie unterliegt keinen Anweisungen des DHB oder DOSB. 

 

Wie kann die Ethik-Kommission kontaktiert werden?

Hinweise an die Ethik-Kommission können namentlich oder anonym erfolgen.

Sie kann über die Gemeinschaftsmailadresse ethik@deutscher-hockey-bund.de erreicht werden.

Was kann gemeldet werden?

Die Ethik-Kommission untersucht Hinweise auf Verstöße gegen die Grundsätze einer guten Verbandsführung auf der Ebene des DHB, insbesondere gegen die Good Governance-Grundsätze DHB, den DHB Ethik-Code sowie gegen Vorfälle von interpersonaler Gewalt. 

Gegenstand der Untersuchung sein kann das Verhalten von 

  1. Mitgliedern von Organen und Ausschüssen des DHB, 
  2. hauptamtlichen oder sonstigen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern des DHB, 
  3. Delegierten, Akkreditierten und Personen, die bei Veranstaltungen des DHB tätig sind, 
  4. Schiedsrichterinnen/Schiedsrichter des DHB,
  5. Spielerinnen/Spielern, soweit ein Bezug zu den Nationalkadern des DHB besteht.
Was ist der Unterschied zwischen Ethik-Kommission und Zentraler Hinweisstelle?

Die DHB Ethikkommission ist ein unabhängig und weisungsfrei handelndes Gremium des DHB, während die Zentrale Hinweisstelle des DOSB für zahlreiche Verbände unter dem Dach des DOSB tätig ist. 

Wie kann die Zentrale Hinweisstelle kontaktiert werden?

Die Zentrale Hinweisstelle wird durch die Kanzlei HEUKING • VON COELLN Rechtsanwälte besetzt.

Als Ansprechperson steht Frau Rechtsanwältin Dr. Sibylle von Coelln telefonisch unter +49 211 44 03 57 71 oder per Mail unter Zentrale_Hinweisstelle(at)hvc-strafrecht.de zur Verfügung.

Möchte sich der*die Hinweisgeber*in lieber an eine männliche Person wenden, kann eine Meldung an Herrn Christian Heuking erfolgen, der über dieselben Kontaktdaten zu erreichen ist. 

Eine Meldung ist zudem über ein internetbasiertes Meldesystem über diesen Link  (https://dosb.e-report.me/) möglich. Eine postalische Meldung kann an die folgende Adresse geschickt werden: 

PERSÖNLICH/VERTRAULICH
HEUKING • VON COELLN
Rechtsanwälte PartG mbB
z.Hd. Frau Rechtsanwältin Dr. Sibylle von Coelln/Herrn Rechtsanwalt Christian Heuking
Prinz-Georg-Str. 104
40479 Düsseldorf

Weitere Informationen können der Kanzlei-Webseite entnommen werden.

Was passiert mit der Meldung bei der Zentralen Meldestelle?

Die Zentrale Hinweisstelle nimmt die Hinweise auf und leitet diese i.d.R. an die Good Governance-Strukturen (Good Governance-Beauftragte*r oder Ethik-Kommission) des DHB weiter.

Bei Bedarf ist die Korrespondenz mit der Zentralen Hinweisstelle sowohl vollständig anonym als auch insoweit anonymisiert möglich, als die Zentrale Hinweisstelle gegenüber der Institution die Anonymität wahrt. Uneingeschränkt gilt dies jedenfalls dann und solange, wie der*die Hinweisgeber*in ein schützenswertes Anliegen verfolgt. Nicht schützenswert ist der*die Hinweisgeber*in in Bezug auf beleidigende oder offenbar erfundene Inhalte.

Betrifft der Hinweis eine Meldung zu Dopingmaßnahmen, erfolgt eine Weitergabe an die NADA, bei Hinweisen im Themenbereich der Wettbewerbsmanipulation, wird der Hinweis an die „Meldestelle Sportmanipulation“ und/oder an die zuständige Ansprechperson im DHB weitergegeben. Hinweise zu interpersonaler Gewalt werden an den*die zuständige*n PSG-Beauftragte*n im Verband oder an Ansprech- und Anlaufstellen übermittelt. Alle Weitergaben erfolgen nur nach Zustimmung des*der Hinweisgebers*in. 

Besetzung der DHB Ethikkommission:

Prof. Dr. Marco Staake
Vorsitzender
Prof. Dr. Marco Staake
Vorsitzender
Prof. Dr. Marco Staake

Prof. Dr. Marco Staake – Vorsitzender (Prof. Dr. Marco Staake, geboren 1978, ist Professor für Bürgerliches Recht und Unternehmensrecht an der Bergischen Universität Wuppertal. Seine wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf das Zivil-, Gesellschafts- und Unternehmensrecht sowie auf die Rechtsphilosophie und normative Ethik. In seiner Habilitationsschrift "Werte und Normen" analysierte er das Verhältnis von Recht, Moral und gesellschaftlichen Wertvorstellungen – ein Themenfeld, das seine weitere Forschung prägt. Er ist zudem Mitherausgeber und Schriftleiter der RFamU, einer Zeitschrift rund um das Recht der Familienunternehmen. Darüber hinaus befasst sich Marco Staake mit sportrechtlichen Fragestellungen und ist mit den rechtlichen Rahmenbedingungen sportlicher Organisationen vertraut. Er ist Vater einer Tochter und eines Sohnes und lebt in Leipzig und Stäbelow bei Rostock.)

Dr. Petra Welge
stellvertretende Vorsitzende
Petra Welge
stellvertretende Vorsitzende
Petra Welge

Dr. Petra Welge – stellvertretende Vorsitzende (Dr. Petra Welge ist 58 Jahre alt und gebürtige Rheinländerin. Nach dem Jurastudium und Referendariat in Köln arbeitete sie viele Jahre als Rechtsanwältin in internationalen Kanzleien, zunächst in Düsseldorf und ab 1999 in Hamburg. Sie beriet Unternehmen im Gesellschafts- und Immobilienrecht mit dem Schwerpunkt auf Unternehmenstransaktionen. Im Jahr 2014 wechselte sie auf die Unternehmensseite und war knapp acht Jahre für einen französischen Immobilienkonzern tätig. Seit 2022 ist Petra Welge kaufmännische Geschäftsführerin der HOCHBAHN U5 Projekt GmbH, einer Projektgesellschaft der Hamburger HOCHBAHN. Ihre Begeisterung für den aktiven Hockeysport entdeckte sie schon als Kind im Düsseldorfer Hockey Club. Zum Studium wechselte sie zum Bonner THV. Nach einer längeren berufsbedingten Pause spielte sie bis zum letzten Jahr in einer Damenfreizeitmannschaft im Club an der Alster in Hamburg. Auch als Betreuerin der Jugendmannschaft ihrer Tochter hat sie sich viele Jahre mit großer Freude bei Alster engagiert. Petra Welge hat eine 22-jährige Tochter und lebt in Hamburg.)

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Mitglied
Anne Schröder
Mitglied
Anne Schröder

Anne Schröder – Mitglied (Anne Schröder ist allen im deutschen Hockey bestens bekannt. Über mehr als ein Jahrzehnt prägte sie die Damen-Nationalmannschaft als zentrale Führungsspielerin – darunter auch als Co-Kapitänin. Mit über 240 Länderspielen, dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro sowie dem Hallenhockey-Weltmeistertitel 2018 in Berlin zählt sie zu den herausragenden Persönlichkeiten des deutschen Hockeysports. Auf Vereinsebene war sie langjährig für den Club an der Alster aktiv. Parallel zu ihrer sportlichen Karriere absolvierte Anne Schröder ein Psychologiestudium an der Universität Hamburg (Bachelor und Master of Science). Seit 2022 befindet sie sich in Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie am Institut für Verhaltenstherapie Hamburg. Zudem arbeitet sie beim digitalen Beratungs-Start-up AllyTime, wo sie Erwachsene und Jugendliche – insbesondere im sportlichen Kontext – psychologisch begleitet. Anne Schröder lebt in Hamburg.)

Wichtige Dokumente zum Thema Good Governance:

Good Governance Richtilinien
Ethik-Code
Verfahrensordnung Ethik-Kommission

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