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Fotocredits: Dave Butter Photographies Dave Butter Photographies

Deutsche Masters Teams stehen im WM Finale

Finale, oh hooo

30. March 2026

13 von 14 der deutschen Masters-Teams stehen im morgigen Finale des diesjährigen WMH Indoor World Cup 2026 in Nottingham. Die Damen 35 kämpfen um die Bronzemedaille.

W40 - Harter Schlagabtausch vor dem Finale: Remis mit vielen Toren

Im letzten Gruppenspiel kam es zum mit Spannung erwarteten Duell gegen England – und die Partie hielt, was sie versprach. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel mit hohem Tempo, intensiven Zweikämpfen und klaren Offensivaktionen auf beiden Seiten.

Die Mannschaft startete furios und setzte die Engländerinnen früh unter Druck. Der Lohn folgte schnell: Mit zwei sehenswert herausgespielten Treffern sorgten Nathalie Lück und Annika Küfer für eine zwischenzeitliche Führung. Das Team zeigte sich dabei spielfreudig, kombinationssicher und konsequent im Abschluss.

Doch England blieb gefährlich – insbesondere bei Standards. Nach einer Ecke gelang ihnen ein Treffer, und insgesamt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In dieser Phase wurde die Partie zunehmend ruppiger, geprägt von harten Zweikämpfen und wenig Raum für spielerische Entfaltung.

Im weiteren Verlauf trugen sich auch Sabrina Merten und Anka Karlshaus in die Torschützenliste ein, doch England fand immer wieder Antworten und kam zurück ins Spiel. Beide Teams lieferten sich bis zur letzten Minute ein intensives Duell auf Augenhöhe.

Am Ende stand ein 4:4-Unentschieden, das die Qualität beider Mannschaften unterstrich, aber auch defensive Schwächen offenbarte – insbesondere bei Standardsituationen.

Mit Blick auf das morgige Finale, in dem es erneut gegen England geht, dürfte dieses Spiel ein wertvoller Härtetest gewesen sein. Klar ist: Beide Teams kennen sich nun bestens – und es ist alles angerichtet für ein packendes Endspiel.

M55: Großer Kampf, großes Spiel

Das war ein würdiges Halbfinale! Die M55 Herren bezwingen England mit 6:4 und treffen mit gerade einmal 19 Stunden Pause morgen im Finale auf Titelverteidiger Niederlande. „Heute ist Charakter gefragt“, stachelte Paddy von Danwitz, der einmal mehr mit Götz Müller das Coaching während des Spiels übernahm, das Team an. Und Charakter sollten die deutschen Männer beweisen. Gleich in den ersten 10 Minuten wurde klar: Hier steht ein ebenbürtiger Gegner auf der Platte, der keinen Ball einfach verloren geben würde.

Carsten Eimer brachte Deutschland nach 4 Minuten per Strafecke in Führung. Kurz darauf der Ausgleich, dann zwei weitere Eckentore von Eimer und Dolge zum 3:1-Zwischenstand zur Pause. Kurz vor der Halbzeitpause dann sogar das 4:1 durch Sven Muckelmann mit einem satten Flachschuss von rechts.

Doch dann ist plötzlich alles anders. England schießt im 3. Quarter innerhalb von 3 Minuten drei Tore, Deutschland fängt sich 2 grüne Karten ein. Ausgleich 13 Minuten vor Ende. Und dann kam der Moment, den beschworenen Charakter zu zeigen: Deutschland fängt sich wieder und schießt sich in den letzten 2 Minuten des dritten Viertels mit Toren von Zulauf-Hennersdorf und Brenneke in Front.

Dann ein aufreibendes letztes Viertel. Zwei gelbe Karten und entsprechende Unterzahl fordern alles von den Deutschen; mit herausragender Teamarbeit halten die M55 ihren Kasten bis zur Schlusssirene sauber. FINALE!

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