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Special Hockey Symposium 2026 – Ein Netzwerk, das bewegt

05. May 2026

40 engagierte Menschen, 1,5 Tage voller Austausch, Inspiration und gemeinsamer Visionen – das Special Hockey Symposium 2026 war mehr als nur ein Treffen. Es war das größte Symposium und ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie stark, lebendig und stetig wachsend Special Hockey in Deutschland ist.

40 engagierte Menschen, 1,5 Tage voller Austausch, Inspiration und gemeinsamer Visionen – das Special Hockey Symposium 2026 war mehr als nur ein Treffen. Es war das größte Symposium und ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie stark, lebendig und stetig wachsend Special Hockey in Deutschland ist.

Vor genau zehn Jahren, im Jahr 2016, fand das erste Treffen von Engagierten statt. Damals mit 8 Engagierten und einem klaren Ziel: engagierte Menschen zusammenzubringen, den Austausch zu fördern und gemeinsam Antworten auf die Frage zu finden: „Was braucht es, um Special Hockey zu entwickeln?“ Was als Idee begann, ist heute ein wertvolles, deutschlandweites Netzwerk – und das Symposium 2026 hat diese Entwicklung eindrucksvoll sichtbar gemacht.

Der Freitag startete mit einem gemeinsamen Rückblick auf das vergangene Jahr und machte deutlich, wie viel durch das Netzwerk bereits erreicht wurde. Besonders eindrucksvoll war der ausführliche Einblick in die Erfolge des Unified Schiedsrichterwesens, vorgestellt von Christoph Adler – ein Beispiel dafür, das mit Mut und Positionierung Inklusion auch in Bereiche gebracht werden kann, die bisher keine Berührung damit hatten .

Im Anschluss folgte ein Input-Vortrag der externen Referentin Shunyam Murmann zur emotionalen Entwicklung von Menschen mit geistiger Behinderung. Der Vortrag eröffnete neue Perspektiven, regte zum Nachdenken an und lieferte wichtige Impulse für die tägliche Arbeit im Special Hockey.

Der Abend klang bei einem gemeinsamen Abendessen aus – mit vielen Gesprächen, neuen Kontakten und intensiven Netzwerken. Oder wie es Team Germany Trainer Hans-Peter auf den Punkt brachte:

Ich finde einfach das Miteinander ist das Schöne.

Der Samstag begann mit weiteren Blitzlichtern, unter anderem zum Team Germany sowie zu den erfolgreichen Stützpunkttrainings, deren Idee dazu vor zwei Jahren beim Symposium entstanden ist. Ein weiteres Highlight war der interaktive Input-Vortrag von Markus Brien zum Thema „Hör mir doch mal zu! – Aufmerksamkeit bekommen und geben.“ Mit viel Praxisnähe, Humor und Tiefgang schaffte er es, alle Teilnehmenden aktiv einzubinden und neue Blickwinkel auf Kommunikation und Miteinander zu eröffnen.

Ich finde es ganz wichtig, wenn man Input von allen Seiten bekommt und gemeinsam vorangeht.“ - Michael Krohn von den Hockies aus Hamburg

Am Nachmittag stand der Austausch und die Weiterentwicklung im Fokus. In Workshops und Austauschrunden zu Themen wie Frauen-Förderlehrgang, Coach

Special 2.0, Kids Camp, Kinder-Spielsystem, Identifikation mit dem Team Germany sowie zur regionalen Entwicklung in den verschiedenen Regionen wurde intensiv diskutiert, geplant und weitergedacht. Neue Ideen sind entstanden, bestehende Konzepte wurden geschärft und weiterentwickelt. Gleichzeitig wurde bewusst auf die Erfolge der Vergangenheit geblickt.

Es ist total wertvoll, die Menschen hier kennenzulernen, wie engagiert hier alle sind. Man kann sehr viel voneinander lernen, sich inspirieren und motivieren lassen.“ – Annika Lahtz Trainerin am Stützpunkt Nord

Ich fand es schon sehr beeindruckend, was hier an Netzwerk betrieben wird – und wenn dann noch so tolle Ergebnisse dabei herauskommen, ist das eine ganz großartige Sache für den Hockeysport.“ – Rosi Janitzki, Stützpunktrainerin West

Was dieses Symposium besonders machte, war einmal mehr die Atmosphäre: Offenheit, Wertschätzung und ein starkes Wir-Gefühl.

Besonders macht das Netzwerk die Vielfalt und dass wir eine Familie sind. Man hilft sich immer gegenseitig.“ – Tobias Dick, Trainer beim Reinshagener TB

Das Netzwerk finde ich ganz wichtig. Das Kennenlernen von anderen Teams, von anderen Trainern – und einfach der Austausch.“ (HP)

Für viele Teilnehmende ist das Symposium ein fester Bestandteil ihres Engagements:

An dem Symposium nehme ich möglichst jedes Jahr teil. Es ist ein ganz toller Austausch, eine Gruppe, die wächst. Es hat mir auch in meiner persönlichen Entwicklung geholfen – ich habe neuen Input, neue Ideen und neue Hoffnung gekriegt.“ – Michael Straub, Trainer in Bensheim

Oder, wie Team Germany Trainerin Anja Köthe treffend zusammengefasst:

Die Entstehung von Special Hockey in Deutschland wäre ohne das Netzwerk nicht so passiert.

Mit dem Ende des Symposiums 2026 ging ein weiteres wertvolles Symposium zu Ende – geprägt von Begegnungen, Ideen und echter gemeinsamer Leidenschaft für Special Hockey.

Ein großes Dankeschön richtete Linda van Overmeire an die Engagierten.

Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Unsicherheiten zunehmen und in der Lebenswichtige soziale Leistungen zur Debatte stehen, ist Engagement für Menschen mit Behinderung wichtiger denn je.

Die Engagierten im Special Hockey zeigen Menschlichkeit, ganz konkret, jeden Tag. Sie schaffen Begegnungen, Gleichstellung und Miteinander. Sie leben Inklusion – nicht als Konzept, sondern mit vollem Herzen und mit einer Wirkung, die Leben verändert.

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